Und sonst Archive | JudaicaCologne https://judaicacologne.de/category/und-sonst/ 2000 Jahre Jüdisches Leben in Köln - und hochwertige Produkte dazu im Shop Fri, 11 Jul 2025 13:46:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://judaicacologne.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-220814_sticker_rund_Quadrat_Komrimiert_sqoosh-32x32.png Und sonst Archive | JudaicaCologne https://judaicacologne.de/category/und-sonst/ 32 32 »Spur und Abweg« – Von Steinen, die nicht vergessen, und Menschen, die nicht erinnern … https://judaicacologne.de/spur-und-abweg/ Fri, 11 Jul 2025 13:43:52 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22566 Der Beitrag »Spur und Abweg« – Von Steinen, die nicht vergessen, und Menschen, die nicht erinnern … erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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Lesung und Rapp-Gesang mit Kurt Tallert

 

»Spur und Abweg« – Von Steinen, die nicht vergessen, und Menschen, die nicht erinnern …

Eine deutsch-jüdische Familie, ein Vater, der überlebte, und die Spuren einer verlorenen Identität. Wie ist es, als Sohn eines Holocaust-Überlebenden zwischen Enkeln und Tätern aufzuwachsen und heute zu leben? Kurt Tallert erzählt in seinem literarischen Debüt die Geschichte seines Vaters und seine eigene, in dem die Scherben eines Lebens zu einem Spiegelbild der Gesellschaft werden.

Kurt Tallert wurde 1986 in Bad Honnef geboren und studierte Germanistik und Hispanistik in Aachen und Santiago de Chile. Unter dem Künstlernamen „Retrogott“ prägte er als Rapper, DJ und Produzent die deutsche Hip-Hop-Szene.

 

Der Jawne-Salon ist ein Kooperationsprojekt des Lern- und Gedenkort Jawne und Judaica Cologne. Wir möchten der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Köln mehr Raum und Sichtbarkeit geben sowie Möglichkeiten der Begegnung schaffen.

 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten

 

 

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    23. November 2025

     

     

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    Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom – Jawne Salon Mai 2025 https://judaicacologne.de/durch-bagdad-fliesst-ein-dunkler-strom-jawne-salon-mai-2025/ Sat, 03 May 2025 15:13:11 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22544 Der Beitrag Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom – Jawne Salon Mai 2025 erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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    Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom

    Lesung und Gespräch mit Mona Yahia

     

    Lara Morris Jawne Salon Köln

     

    „Für meine Eltern, die mir Sprachen gaben statt Wurzeln“

    So lautet die Widmung, die Mona Yahia ihrem Roman voranstellt. In ihm geht es um eine jüdische Familie während der 1950er und 1960er Jahre in Bagdad. Aus Sicht eines jungen Mädchens schildert Mona den Alltag der Familie in einer Zeit, die von zunehmender Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung geprägt ist und letztlich zur Flucht der Jüdinnen und Juden aus dem Irak führte. Das Buch gibt Einblicke in eine jüdisch-arabische Welt, die es heute nicht mehr gibt.

    Mona wurde 1954 in Bagdad geboren und floh 1970 mit ihrer Familie über den Iran nach Israel. Sie studierte und arbeitete in Tel Aviv. Seit 1985 lebt Mona als Autorin und Künstlerin in Deutschland.

    Die jüdische Schule, die Mona in Bagdad besuchte, wurde 1973 geschlossen. Aufgrund glücklicher Umstände konnte die Schulaktevon Mona Yahia, die sich im Archiv der jüdischen Gemeinde von Bagdad befand, gerettet und erhalten werden.

    Wir möchten daher auch gern auf die noch bis Herbst laufende Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“ im Jüdischen Museum Hohenems aufmerksam machen, in der es um die Geschichte arabisch-jüdischer Lebenswelten geht. Mona Yahias Schulakte ist dort ausgestellt.

    am So 25. Mai 2025, um 11 Uhr
    im Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstraße 26 / Erich-Klibansky-Platz
    Der Eintritt ist frei.

    Diese Folge des Jawne-Salon ist eine Kooperation mit der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V.

    Der Jawne-Salon ist ein Kooperationsprojekt des Lern- und Gedenkort Jawne und Judaica Cologne. Wir möchten der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Köln mehr Raum und Sichtbarkeit geben sowie Möglichkeiten der Begegnung schaffen.

    Diese Folge des Jawne-Salon ist eine Kooperation mit der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V.

    Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten

    Nächste Termine vormerken:

      7. September 2025

      23. November 2025

       

       

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      Die tausend Gesichter der Gitarre – Jawne Salon März 2025 https://judaicacologne.de/die-tausend-gesichter-der-gitarre-jawne-salon-maerz-2025/ Tue, 11 Mar 2025 15:41:38 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22532 Der Beitrag Die tausend Gesichter der Gitarre – Jawne Salon März 2025 erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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      Im März wurde der Jawne Salon zum Musiksalon!

      Die tausend Gesichter der Gitarre

      Konzert von und Musikgespräch mit MICHAEL GOLDORT, Gitarre

      Michael Goldort ist in Novosibirsk geboren und aufgewachsen. Er lebt seit 20 Jahren in Köln.

      Was für Klänge, was für eine wunderbare Auswahl der Musik – danke Michael!!!

      –      Silvius Leopold Weiss (1687 – 1750) – Fantasie

      –      W. – A. Mozart (1756-1791) – Cavatina des Figaro aus Oper „Die Hochzeit des Figaro“. Arrangement für Gitarre von M. Goldort

      –      Fernando Sor (1778 – 1839) – Introduction and Variations on a Theme by Mozart, Op.9

      –      M. Goldort – Potpourri aus der Oper „Rigoletto“ von Verdi

      –      Fritz Kreisler (1885-1962) – „Liebesleid“. Arrangement von M. Goldort

      –      Antonín Dvořák (1841 – 1904) – Slawischer Tanz Nr.2, Arrangement von M. Goldort

      –      Francisco Tarrega (1852-1909) – Gran Jota Aragonesa

       

      Der Jawne-Salon ist ein Kooperationsprojekt des Lern- und Gedenkort Jawne und Judaica Cologne. Wir möchten der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Köln mehr Raum und Sichtbarkeit geben sowie Möglichkeiten der Begegnung schaffen.

       

      Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten

       

       

      Nächste Termine vormerken:

        25. Mai 2025

        7. September 2025

        23. November 2025

         

         

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        1000 km. Zu Fuß. Durch die Wüste. Unterwegs auf dem Israel National Trail https://judaicacologne.de/1000-km-zu-fuss-durch-die-wueste-unterwegs-auf-dem-israel-national-trail/ Tue, 21 Jan 2025 14:45:41 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22510 Der Beitrag 1000 km. Zu Fuß. Durch die Wüste. Unterwegs auf dem Israel National Trail erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        Weiß-blau-orange – wer in Israel unterwegs war, hat dieses Zeichen sicher schon mal gesehen. Es markiert den Shvil Israel, den Fernwanderweg, der einmal quer durch Israel geht. Lea Hößl hat sich im März 2022 in Eilat auf den Weg gemacht, um Israel zu Fuß zu durchqueren. Allein, mit dem Zelt und nur dem allernötigsten auf dem Rücken, hat sie das Land, welches sie von früheren Reisen bereits kannte, nochmal einmal ganz anders erlebt und kennengelernt.

         

         

        Ihr Bericht im Jawne-Salon, zum Auftakt des Jahres 2025, stieß auf großes Interesse. Über ihre Erlebnisse zu berichten war nie der Plan, die Reise allein ein persönliches Projekt. Um so größer die Freude, dass sie für den Jawne Salon wieder eingetaucht ist, in ihre Wandernotizen und den Fundus an persönlichen Bildern. Und so wurde auch dieser Salon wieder zu einem ganz besonderen. In ihrem Vortrag erzählt sie von 2,5 Monaten voller Eindrücke, Erlebnisse und unglaublich bewegenden und schönen Begegnungen mit Menschen sowie einzigartiger Landschaft und wunderschöner Natur. Neben weiten Wüstenlandschaften, Kratern und Schluchten, durchwandert Lea Hößl grüne Wiesen, Flussläufe und Weinanbaugebiete.

         

         

        Die Reise ist auch ein Abenteuer, denn in den Weiten der Wüste fehlt jeder Infrastruktur. Wasser ist ein überlebenswichtiges, besonders wertvolles Gut und muss ebenso organisiert, wie auch ein sicher Schlafplatz gefunden werden. In der Wüste herrscht tagsüber drückende Hitze, nachts sinken die Temperaturen teilweise unter den Gefrierpunkt. Die Menschen begegnen Lea mit großer Gastfreundschaft, Vertrauen und Offenheit. „Trail Angel“, Menschen, die entlang des Israel Trail wohnen, bieten Übernachtungsmöglichkeiten und unterstützen mit dem, was sie geben können. Hilfsbereitschaft und Offenheit der Menschen sind beispielhaft. Lea lässt sich ein, begegnet dem Land, den Menschen und der Natur mit Respekt und Neugier. Sehr willkommen habe sie sich gefühlt, aufgenommen und sicher, erzählt sie. Auch die Bilder machen Lust, sich selbst einmal auf den Weg zu machen. Next year auf dem Shvil Israel?! Es muss ja nicht der ganze Fernwanderweg sein.

         

         

        Die Gäste des Jawne Salons danken Lea mit einem langen Applause. „Das hat gutgetan“ – sagt am Ende ein langjährig engagiertes Mitglied des Jawne Vereins. Es ist spürbar positive Energie entstanden in einer Zeit, die herausfordernd ist und für viele Menschen schwierig.

         

         

        Am Ende spricht Lea noch über das von ihr für den Salon ausgewählte Spendenprojekt die „tribe of nova foundation„. Sie wird auch ihr Honorar dieser Organisation spenden, die unmittelbar nach dem 7. Oktober von Überlebenden des Nova Festivals gegründet wurde. Die Spenden kommen Überlebenden des Festivals sowie deren Angehörigen direkt zu Gute.

         

         

        Die nächste Folge des Jawne Salon, einem Kooperationsprojekt des Lern- und Gedenkort Jawne und Judaica Cologne, findet am 23. März 2025 um 11 Uhr im Lern- und Gedenkort Jawne statt. Der Musiker Michael Godort wird mit seinem Programm „Die tausend Gesichter der Gitarre“ zu Gast und im Salon-Gespräch sein.

         

         

         

        Wer mehr wissen will und Bildnachweis

        Lea Hößl, Peter Veil

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        The Unerasure Projekt https://judaicacologne.de/the-unerasure-projekt/ Thu, 20 Jun 2024 11:33:50 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22464 Der Beitrag The Unerasure Projekt erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        The Unerasure Projekt – Check it Out!

        Mitmacher und Unterstützer gesucht!

        The Unerasure Projekt is focused on reclaiming hidden legacies in ourselves, communities, and world. We build community across cultures and generations to transcend the history we’ve inherited by choosing to make our own. We facilitate dialogue and learning in schools, communities, government agencies, non-governmental organizations, and business and advocate for hands-on engagement in Germany and beyond, and tap the inspiration of the arts to expand our audiences’ avenues of expression.

        We envision a world free of hatred, war, and genocide, no longer leaving legacies of suffering for all those harmed by physical, structural, or emotional violence, whether directly, ancestrally, or both.

        While The Unerasure Projekt has universal resonance and applicability, our initial programs relate to the devastating erasure the Nazis perpetrated and the acts of unerasure that are emerging and possible through survivors, refugees, and their descendants, as well as allies on all sides of this horror, wherever they now call home. As opportunities arise and our capacity grows, we hope to partner with initiatives that similarly seek to reclaim hidden truths. These include reparations for enslavement and other racial atrocities in the US, cultural genocide in Canada and beyond, rematriation of unceded native land in the US, healing for

        Lara Morris Jawne Salon Köln

         

         

        Wer mehr wissen will und Bildnachweis

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        Eine Institution in Köln – Die GERMANIA JUDAICA https://judaicacologne.de/eine-institution-in-koeln-die-germania-judaica/ Sun, 11 Jun 2023 12:07:07 +0000 https://judaicacologne.de/?p=22205 Der Beitrag Eine Institution in Köln – Die GERMANIA JUDAICA erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        Eine Institution in Köln – die GERMANIA JUDAICA

        Sie ist eine oder besser DIE Spezialbibliothek zum deutschsprachigen Judentum. Die Bibliothek wurde 1959 auf Initiative Kölner Bürger gegründet, eines der Gründungsmitglieder war der Schriftsteller Heinrich Böll. Mit etwa 100.000 Medien besitzt sie die größte Sammlung zum Thema in Deutschland und Europa. Hauptsammelgebiete sind u.a. Geschichte des deutschsprachigen Judentums vom 17. Jahrhundert bis heute, Antisemitismus, Zionismus und Israel sowie entsprechende Zeitungen und Zeitschriften. Die Germania Judaica ist nach wie vor ein gemeinnütziger Verein, jedoch organisatorisch und räumlich in die Stadtbibliothek Köln integriert. Dadurch ist sie für die breite Öffentlichkeit gut zugänglich und erste Ansprechpartnerin für alle interessierten Kölner*innen genauso wie für Wissenschaftler*innen und Journalist*innen. Dr. Ursula Reuter, Geschäftsführerin, Judaistin und Historikerin, aber auch die Mitglieder des Vereins möchten mit Hilfe dieser sorgfältig zusammengestellten Sammlung jüdisches Leben in seiner Vielfalt zeigen und Interessierten ganz unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten bieten. Es gibt also nicht nur wissenschaftliche Publikationen, sondern auch Kochbücher, Graphic Novels und eine große Auswahl spannender Romane sowieso.

         

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        Happy Chanukka! https://judaicacologne.de/happy-chanukka/ Sun, 11 Dec 2022 11:17:43 +0000 https://judaicacologne.de/?p=21724 Der Beitrag Happy Chanukka! erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        Wir wünschen Chanukka Sameach, ein fröhliches Chanukka Fest!

        Habt eine schöne Zeit im Kreise Eurer Lieben.

         

        Am Abend des 18. Dezember 2022 beginnt Chanukka, das achttägige Fest, welches an die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 165 v.d.Z. erinnert. Hier findet Ihr die Geschichte des Chanukka-Wunders in aller Kürze.

        Es ist ein fröhliches Fest, welches meist zu Hause mit der Familie oder Freund*innen begangen wird. Bei Einbruch der Dunkelheit wird jeden Abend eine Kerze angezündet. Die Chanukkia, der Leuchter, sollte gut sichtbar, z. B. im Fenster, aufgestellt werden. Für die Kinder gibt es ein Chanukka-Spiel, das Dreidel-Spiel. Hier findet Ihr mehr dazu.

        Es wird gern in Öl ausgebackenes Gebäck gegessen, auch Latkes genannte Kartoffelpuffer oder Sufganiot, eine Art von Krapfen.

         Chanukka ist auch das einzige jüdische Fest, welches bei uns in der Öffentlichkeit stattfindet. In vielen Städten werden auf zentralen Plätzen große Leuchter aufgestellt, öffentlich ein Licht entzündet, die Geschichte von Chanukka erzählt. Jeder ist herzlich willkommen und es ist eine schöne Gelegenheit mehr über jüdische Feste, Bräuche und Traditionen zu erfahren.

        Tolle Grusskarten nur bei uns:

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        Buchtipp – Anno 321. Jüdisches Leben in Deutschland https://judaicacologne.de/buchtipp-anno-321-juedisches-leben-in-deutschland/ Fri, 18 Nov 2022 16:24:47 +0000 https://judaicacologne.de/?p=21685 Der Beitrag Buchtipp – Anno 321. Jüdisches Leben in Deutschland erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        „Anno 321. Jüdisches Leben in Deutschland“ herausgegeben von Jürgen Wilhelm und Thomas Otten

         

        Ein Buch von Kölnern für Kölner und natürlich auch für alle anderen Interessierten, die mehr über jüdisches Leben früher und heute wissen möchten.

         

        Es ein Herausgeberband mit gut lesbaren, kurzen Beiträgen ausgewiesener Experten, fast allesamt Kölner. Auf wenigen Seiten gibt das Buch gute Einblicke in jüdisches Leben früher und heute. Es ist reich bebildert. Gezeigt werden beispielsweise Objekte aus der Sammlung des Kölner Stadtmuseums, wie dem wunderschönen Hochzeitsring oder auch ein Foto der mittelalterlichen Kölner Mikwe sowie dem Judenprivileg von 1266, welches heute in der Kreuzkapelle des Kölner Doms besichtigt werden kann.

         

        Der erste Beitrag knüpft an das Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben an, welches nicht nur in Köln, sondern deutschlandweit an unzähligen Orten in 2021/22 begangen wurde. Es geht um den Erlass des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 und was er für Juden im römischen Köln bedeutete. Die Urkunde ist der älteste Nachweis für jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Jüdisches Leben gab es bereits lange vor diesem Datum und auch andernorts gab es jüdische Gemeinden, aber für Köln allein gibt es dieses frühe Zeugnis. Insofern kommt Köln in der Geschichte eine besondere Rolle zu, was auch in den verschiedenen Beiträgen zum Ausdruck kommt.

         

        Die wichtigsten Jüdische Feiertage werden kurz erläutert sowie jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, wie Isaac Offenbach, der Vater des berühmten Operettenkomponisten Jacques Offenbach. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof in Deutz beerdigt. Sein Grabstein befindet sich heute noch dort. Der letzte Beitrag ist ein Interview mit Marina Weisband, deutsch-ukrainische Politikerin und Publizistin, über ihre Erfahrungen als Jüdin in Deutschland.

         

        Das Buch empfiehlt sich für alle, die einen ersten Einblick gewinnen möchten und Freude an den schönen Abbildungen religiöser Gegenstände und Kunstobjekte haben, zumal sich die Eröffnung des MiQua, dem Jüdischen Museum im Archäologischen Quartier Köln verzögert.

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        Alma Kaizman – Die Gestalterin der Chanukka Karten https://judaicacologne.de/alma-kaizman-chanukka-aquarell/ Fri, 18 Nov 2022 15:38:35 +0000 https://judaicacologne.de/?p=21665 Der Beitrag Alma Kaizman – Die Gestalterin der Chanukka Karten erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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        ​Alma Kaizman hat für uns die hübschen Grußkarten zu Chanukka gestaltet. Alma ist ausgesprochen vielseitig talentiert und sagt von sich selbst, dass kreativ zu sein, ein wichtiger Teil ihres Lebens ist. Alma ist in Köln geboren, zur Schule gegangen und studiert jetzt Mathematik an der Universität zu Köln. Ihre Familie stammt aus Israel, wo sie sich gern künstlerisch inspirieren lässt.

        Bild:

        Peter Veil

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        Fast 2000 Jahre Geschichte https://judaicacologne.de/fast-2000-jahre-geschichte/ Sun, 26 Jan 2020 20:27:11 +0000 http://judaicacologne.de/?p=9 Der Beitrag Fast 2000 Jahre Geschichte erschien zuerst auf JudaicaCologne.

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